(Nicht)Hingesehen: Popstars 2009

Unter weitgehendem Ausschluss der Öffentlichkeit (und Gott sei Dank auch mir) fand letzten Donnerstag das Finale der aktuellen Popstars-Staffel statt. Nachdem ProSieben sein eigenes Publikum verarscht hatte stand jetzt also auch auch ein Gewinnerpärchen fest. Aus purem Desinteresse habe ich mal nachrecherchiert. Ich muss in diesem Zuge zugeben (klingt und schreibt sich witzig), dass ich nicht gecheckt habe, dass es sich bei "Some & Any" nicht um die Namen der beiden Witzfiguren handelt. Die belaufen sich wohl auf Vanessa und Leo.

Ich lass das, was dabei herausgekommen ist, zunächst für sich selbst sprechen:



Wir bewegen uns also im Genre des Electro-Pop-Rock-Schlagers, eventuell könnte also ne höhere Chartposition drin sein (bezweifel ich zwar irgendwie, hab aber ehrlich gesagt auch seit Jahren keine Ahnung, was sich da abspielt). Rein musikalisch tut das natürlich keinem weh, der Gesang löst dann allerdings trotzdem leichte Schmerzen in den Ohren aus. Der Typ fällt weniger ins Gewicht, aber trotz allen High-Tech-Spielzeug lässt es sich nicht kaschieren, dass sie einfach nicht singen kann. Teilweise kommt dazu noch eine drollige englische Aussprache, bei der man sich fragt, ob sie eigentlich weiß was ihr Gesinge bedeutet (und wo wir gerade dabei sind, was ist denn der tiefere Sinn des Textes?). Eventuell liegt diese Unfähigkeit der gelungenen Intonation aber auch an den Schmerzen, die sie offensichtlich hat. Oder wie lässt sich das Gezucke im Clip sonst erklären?

2 Kommentare:

Nina 14. Dezember 2009 um 14:50  

Ja, ähm Bombenname, Bombensong - das sich das überarbeitet immer noch so mies anhören kann... Gabs keinen blonden Ken zur Barbie?

Rolf 8. November 2010 um 04:46  

Naja, aber immerhin haben sie Erfolg damit - vielleicht nicht viel, aber mehr als wir schon. Ich denke bei vielen schreit einfach der Neid aus allen Löchern? Ist nicht "meine Musik", aber wenn es einigen Leuten gefällt soll es doch gut sein...

Kommentar veröffentlichen

Als Digital Native (will sagen: hat seit frühester Kindheit tagtäglich mit Medien zu tun) bewegt sich der Tsuji heutzutage in dem Spannungsfeld aus Anspruch und akuter Verdummungsgefahr. Hier tut er seiner Meinung, über die neuesten Entwicklungen in den Leitmedien kund und versucht schrottig von töfte zu trennen.
Zum Profil